Leichtbau im Maschinenbau – gemeinsam gut für die Zukunft aufgestellt

Am 29. Januar trafen sich die Partner des ZIM-Netzwerks für Praktizierten Leichtbau im Maschinenbau bei Broetje Automation, um die Weichen für zukünftige Aktivitäten zu stellen.

Der Leichtbau gilt als eine der modernen Schlüsseltechnologien, um den Heraus­forderungen der Energie- und Materialeffizienz zu entsprechen und zugleich die Leistungsfähigkeit und Produktivität von Maschinen und Anlagen zu steigern. Zielstellung ist dabei, Konstruktionen mit möglichst geringer Masse zu entwickeln, Gewichte einzelner Bauteile zu reduzieren, also hohe Stabilität und niedrigeren Betriebsstoffeinsatz bei geringerem, ggf. neuartigem Materialeinsatz zu erreichen. Um diese Herausforderungen im Rahmen von gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsprojekten anzugehen, haben sich insgesamt 22 Netzwerkpartner zum Netzwerk für Praktizierten Leichtbau im
Maschi­nen­bau zusammengeschlossen.

Das Netzwerk wird seit dem 01.02.2016 durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und stellt nun die Weichen für eine weitere Zusammenarbeit der Partner über die Förderlaufzeit hinaus.

Gastgeber des Treffens am 29.01.2019 war Broetje Automation, ein weltweit führender Experte für Produktionsprozesse der Luft- und Raumfahrtindustrie.

„Unser Interesse am Leichtbau im Maschinenbau beruht im Wesentlichen darauf, dass wir Maschinen für die Fertigung leichter Komponenten, z. B. aus CFK, bauen“, erläutert Dr. Axel Peters von der Broetje Automation GmbH. „Effizienzgewinne durch Leichtbau sind sicherlich auch eine Stärke des deutschen Maschinenbaus, und das brauchen wir, um uns gegen die immer stärker werdende Konkurrenz auf diesem Markt abzuheben.“

Das Netzwerk LIMAX hat bereits vier größere Verbundprojekte umgesetzt und Fördergelder in Höhe von 1,13 Millionen Euro eingeworben. Die beteiligten Partner wollten diese Erfolgsgeschichte frühzeitig verstetigen: Bereits am 18.08.2017 wurde daher mit der Gründung des LIMAX e. V. eine zukunftsfähige Austauschplattform für alle Partner über den ZIM-Förderzeitraum hinaus aufgebaut.

Wenn Sie mehr über das Innovationsnetzwerk LIMAX und den LIMAX e. V. erfahren möchten oder Interesse an einer Mitgliedschaft haben, dann nehmen Sie gerne Kontakt mit der Geschäftsstelle auf.

Kontakt:
LIMAX
c/o innos - Sperlich GmbH
Bastian Bartsch
Bürgerstraße 44/42
37073 Göttingen

Tel.: +49 551 49 601 35
Fax: +49 551 49 601 49
E-Mail:  bartsch(at)innos-sperlich.de
Web: www.limax.tech